Die Orchidee des Jahres ist der Gelbe Frauenschuh
(Cypripedium calceolus)
Der Baum des Jahres ist die Vogelkirsche
Blume des Jahres ist die blaue Sibirische Schwertlilie
Der Pilz des Jahres ist der blau gestielte Schleimkopf alias Schleiereule (Cortinarius praetans)
Heilpflanze des Jahres ist die tropische Gewürznelke mit ihrem aromatischem Duft
Die Staude des Jahres ist die blau blühende Katzenminze
MÄRZ - APRIL
Schnitt der Kiwi
Im März schneidet man die nicht zum Stockaufbau benötigten einjährigen Langtriebe auf
20 bis 30 cm zurück. Alle drei bis fünf Jahre muss ein Verjüngungsschnitt der Fruchttriebe
erfolgen. Blutende Schnittstellen verschließen sich nach wenigen Tagen.
MAI - JUNI
Apfelwickler
Ende Mai legen die Weibchen bis zu 80 Eier einzeln an Früchten, Blättern und Trieben ab.
Aus diesen schlüpfen nach 8-12 Tagen die Raupen, die sich in die Früchte einbohren.
Legen Sie daher Obstmaden-Fanggürtel (Wellpapperinge) um die Stämme der Apfelbäume.
Darunter verkriechen sich die geschlüpften Raupen und lassen sich dort ab Ende Juni Anfang
Juli absammeln.
Schaden: Bohrlöcher ins Fruchtinnere, zerstörtes Kerngehäuse, befallene Früchte fallen
vorzeitig ab
BUCHS IN TÖPFEN - ÜBERWINTERN
Da uns eine Leserin
nach Tips zur Überwinterung von Buchsbäumen in Töpfen gefragt hat, möchten wir
dies gerne als Pflegetip-Thema wählen.
Buchsbäume sind eigentlich leicht zu überwintern, wenn man ein paar Dinge beachtet:
Die Pflanzgefäße sollten möglichst groß sein. Als Mindestmass gilt: So groß, wie der
Blätterumfang der Pflanze, sollte auch der Topf sein. Je größer das Pflanzgefäß, desto
weniger fieren die Wurzeln im Winter. Eine Noppenfolie, um den Topf gewickelt, schützt
zusätzlich – aber bitte darauf achten, dass die Erde von der Folie nicht zugedeckt wird.
Vor dem ersten Frost sollte die Pflanze noch mal gründlich gewässert werden. Das ist
wichtig, denn Kälte trocknet die Wurzeln leicht aus.
Da die dünnen Ästchen der Buchsbäume leicht knicken, wäre es gut, Schnee möglichst
bald von der Pflanze zu entfernen. Frischer Schnee ist leicht – verharschter Schnee
hingegen zu schwer für die Buchse.
Buchs undErde
Buchsbaum gedeiht in handelsüblicher Blumenerde ,
es wird auch oft empfohlen etwas Sand unter die Erde zu mischen .
Buchsbaum und Wasser
Buchsbaum braucht öfters Wasser, als man glaubt.
Viele kleine Blätter bilden seine Blattoberfläche. Je größer
diese ist, desto mehr verdunstet Wasser.
Tägliches und reichliches Giessen im Sommer ist bei einem
vollsonnigen Standort notwendig. Regelmäßiges Wässern ist
auch im Winter nötig, weil der Buchs den größten Teil seiner
Wurzeln im Winter bildet.
Hält man den Buchsbaum im Topf muss das Wasser abfließen
können, damit auch Luft seine Wurzeln erreicht ,denn auch der
Buchs mag kein Stauwasser!
Buchsbaum und Dünger
Der Buchsbaum benötigt eine ausgewogene Kombination an
Nährstoffen.
Solche in organischer Form aber auch reichlich Spurenelemente, die
sein Wachstum fördern. Buchsbäume sollte man einmal wöchentlich
mit dem Gießwasser düngen.
Man findet heute spezielle Buxusdünger in jedem Gartenmarkt.
Das Düngen sollte man nicht zu spät im Jahr einstellen, damit keine
jungen Buchstriebe im Winter dem Frost erliegen.
Rechtzeitiges Wässern vor den Frosttagen lässt den Buchsbaum im
Winter nicht vertrocknen.
Buchsbaum und Töpfe
Buchsbaum wirkt sehr dekorativ in Töpfen. Seine Wurzeln
sind besonders empfindlich, da sie schnell die Topfwand
erreichen und ihr folgen. Diese Eigenart, den Topf von innen
auszukleiden , birgt die Gefahr den Buchs verdursten , verbrennen
oder erfrieren zu lassen. Dies wird durch kleine Töpfe verstärkt.
Buchs wurzelt schnell , braucht seine Pflanzerde auf und vertrocknet
dann trotz täglichen Giessens.
Die Töpfe sollten also immer dem Pflanzenvolumen entsprechen.
Buchsbaum und Schädlinge
Ein unliebsamer Schädling ist der Buchsbaum-Floh. Diese Läuseart
hinterlässt auf den Buchsbaumblättern einen weißen Belag .Zu Beginn
des Befalls ist der Schädling nicht gleich zu erkennen, denn die Läuse
verstecken sich gerne im dichten Blätterwerk des Buchsbaumes.
Gegen die Schädlinge helfen Insektizide, die Läuse töten, ohne
dem Buchsbaum zu schaden.
Bei leichtem Befall genügt es oft, die betroffenen Triebe nur abzubrechen.
Auch Spinnenmilben setzen dem Buchsbaum manchmal zu und verkahlen
sein dichtes Blattwerk.