ARCHIV

    In unserem Archiv können Sie viele schon gezeigte Pflegetips nochmals nachlesen

   Unsere Gartentips:

   Unsere Gartentips 2009:

    Oktober 2009

    
   
     Himbeeren im Herbst
     Nach der Ernte können Sie den gesamten Bestand kurz über dem Boden abschneiden.

     Gehölze & Pflanzen
     Jetzt ist Pflanzsaison . Nachdem Laubgehölze die Blätter abgeworfen haben, kann man sie um-
     pflanzen. Viele Gehölze bilden dann an warmen Herbst- und Wintertagen noch Feinwurzeln und
     können im Frühjahr mit Kraft austreiben. Gründliches Wässern erleichtert es den Pflanzen, sich
     zu akklimatisieren. Ende September/Anfang Oktober, nach dem Triebwachstums, ist auch die
     beste Zeit, um immergrüne Gehölze zu pflanzen,ebenso Stauden, Blumenzwiebeln und zweijährige
     Sommerblumen.

       Tulpenzwiebeln stecken
       
Im Oktober ist die beste Zeit, um Tulpenzwiebeln zu stecken. Die Pflanztiefe liegt bei ca.8 cm. In
       wühlmausbefallenen Gärten empfiehlt sich die Pflanzung in Draht - Schutzkörbe.

       Staudenreste ruhig stehen lassen
       Schneiden Sie die Stauden nicht zurück, sondern lassen Sie die abgestorbenen Pflanzenreste als
       Winterschutz bis zum Frühjahr stehen.

       Empfindliches Gemüse schützen

       Schützen Sie empfindliches, nicht erntereifes Gemüse rechtzeitig mit Abdeckungen gegen Frost.
       Grünkohl, Wirsing, Lauch und Mangold sind frosthart und dürfen ungeschützt auf dem Beet stehen.
       Rosenkohl schmeckt besser, wenn er kurz dem Frost ausgesetzt war.
 
       Nicht vergessen:
       im Herbst öfter die abfallenden Blätter mit einem Kescher aus dem Teich abfischen


    September 2009

     
      Jiaogulan
     
Botanischer Name:
      Gynostemma pentaphyllum
      Andere Namen:
      in China:  Xiancao - bedeutet Kraut der Unsterblichkeit
      in Japan:  Amachazuru
      Geschichte:
      Erste Berichte 1400 n. Christus . Sie gehört zu den Pflanzen in der TCM (traditionellen chinesischen
      Medizin).
     
      In China wird das Kraut täglich als Tee getrunken und die Anzahl der Menschen in der Region
      Guizhou, die dort über 100 Jahre alt werden, ist überdurchschnittlich groß.
     
      Pflanzenbeschreibung:
      Die Rankpflanze aus der Familie der Kürbisgewächse ist mehrjährig und frosthart bis - 18 ° C.
      Sie kann sowohl im Haus, als auch draußen gehalten werden. Wächst sie draußen, stirbt zum
      Winter hin der oberirdische Teil der Pflanze ab. Im Frühjahr treibt sie dann wieder aus.
      Im Haus ist sie immergrün. Es kann allerdings auch vorkommen, daß die Pflanze abstirbt und dann
      wieder austreibt. Sie wuchert sehr schnell und benötigt eine Rankhilfe an einem sonnigen, besser
      schattigen Platz in einem normalen, gut gedüngten Gartenboden, der nicht zu trocken sein sollte.
      Jiaogulan hat winzige grün-weißliche Blüten.

     

      Vermehrung/Anbau:
      1. Durch Samen: Die Aussaat erfolgt in einem Gefäß mit normaler Anzuchterde.

      2. Ableger. Die Triebspitzen werden abgeschnitten und ins Wasser gestellt. Nach 1 bis 2 Wochen
          erscheinen Wurzeln.

      3. Durch Ausgraben der unterirdischen dicken Wurzeln, die dann einfach stückweise in die Erde
          gelegt werden und neue Triebe bilden.


      Heilwirkungen:
      Auffallend an dieser Pflanze ist der hohe Gehalt an Gypenosiden, die zur Klasse der Saponine
      gehören. Ebenso enthält sie die gleichen Inhaltsstoffe wie Ginseng, nämlich die Ginsenoside.
      Andere Inhaltsstoffe sind Polysaccharide, Aminosäuren, Vitamine und Mineralien.

      Wirkung bei:
     

1. Stressabbau, indem es auf überbeanspruchte Nerven beruhigend und auf schwache anregend wirkt.

2. Es senkt Blutfette und Blutzucker und hilft so bei Diabetes.

3. Es wirkt antioxidativ, indem es das körpereigene Enzym Superoxiddismutase anregt.

4. Es stärkt das Herz, die Pumpleistung und damit die allgemeine Durchblutung.

5. Durch Entgegenwirken der Verklumpung der Blutplättchen beugt es Thrombose, Schlaganfall und
    Herzinfarkt vor.

6. Es senkt den LDL-Cholesterinspiegel und die Triglyceride.

7. Der Blutdruck wird reguliert, das heißt, zu hoher wird gesenkt, zu niedriger angehoben.

8. Es stärkt das Immunsystem durch Kräftigung der Lymphzyten.

9. Es verhindert stressbedingte Krankheiten durch die adaptogene Wirkung der Gypenoside

10. Es regt die Bildung der weissen Blutkörperchen an. Das ist wichtig nach einer radiologischen
      oder chemotherapeutischen Behandlung.

11. Es wirkt krebshemmend durch das tumorhemmende Glycosid Ginsenosid Rh2.

12. Es ist gut für den Stoffwechsel, durch Kapillar-und Herzdurchblutung sowie durch ein
      verbessertes Blutbild.

13. Es hilft bei Schlaflosigkeit, verursacht durch Sorgen und Ängste.

14. Es wirkt gegen Arteriosklerose.

15. Es steigert die Vitalität bei Müdigkeit.

16. Es hilft bei Leberleiden und Hepatitis B.

17. Es hilft bei chronischer Bronchitis.

    Man kann auch fertige Tees kaufen, sicher macht es aber Spass, die unkomplizierte Planze im
   Garten oder Topf ( leicht zu überwintern) zu ziehen.

 



   

    Erdbeerpflanzen nach der Ernte

    Nach der Ernte sollten Sie die Erdbeerpflanzen mit dem Rasenmäher oder der Heckenschere bodentief
    abmähen bzw. abschneiden, ohne die Herzblätter zu beschädigen. Dadurch treiben die Pflanzen
    schnell wieder gesundes Laub nach. Um Krankheitserreger auf dem abgemähten Laub zu vernichten,
    müssen Sie es zusammen mit dem unterlegten Stroh verbrennen.

   

    Erdbeervermehrung

    Die kräftigsten Ausläufer der Erdbeeren, die bereits Wurzeln gebildet haben, können jetzt in Töpfe
    gepflanzt werden. Bis zum August haben die jungen Pflanzen einen guten Ballen gebildet und können
    in einem neuen Erdbeerbeet aufgepflanzt werden.



    JUNI 2009

    GURKEN

Mehltau an Gurken
Bei Trockenheit und Wärme, werden Freilandgurken eher vom Echten Mehltau befallen. Man erkennt den Pilzbefall an runden, weißen Flecken auf den Blättern, die sich vergrößern und verbreiten. Sind dieGurken von diesem Pilz befallen, entfernen Sie die Infektionsstellen zu entfernen. Es gibt auch gegen diesen
Mehltau resistente Pflanzen.

Gewächshaus - Gurken jetzt ausdünnen
Haben Sie im Gewächshaus bereits die ersten Gurken geerntet, und ein zu starker Fruchtansatz zum Abstoßen von Gurkenfrüchten führt, dürfen bis zum Entfernen des Gipfeltriebes nur in jeder zweiten Blattachsel eine Gurke und der Seitentrieb stehen bleiben.

Mehltau an Stachelbeere
Finden Sie an Stachelbeersträuchern Mehltaubefall,müssen Sie die Triebspitzen abgeschnneiden und entfernen. Auch hier gibt Sorten, die resistent gegen diesen Pilz sind. Man sollte diese bevorzugen.

Möhren vereinzeln
Wachsen Ihre Möhren zu dicht in einer Reihe, entwickeln sie sich spärlicher und sind anfällig gegen Blattkrankheiten. Daher sollten Sie die Pflanzen so vereinzeln, dass zwischen zwei Pflanzen 2 bis 3 cm Abstand sind. Besser bedient man sich gleich sogenannter Saatbänder oder setzt pilliertes Saatgut ein. Ein Schutznetz verhindert gut einen Befall durch Möhrenminierfliegen und der Möhrenfliege.


     APRIL - MAI 2009

    

Der Garten im Frühjahr

Saat

Erbsen, Lauch, Möhren, Radieschen, Spinat, Salate und Mangold können jetzt ins Freie gesät werden.

Pflanzung

Sobald sich der Boden ausreichend erwärmt hat, beginnt die Pflanzzeit für Gemüse. Brokkoli, Eissalat und Knollenfenchel können ins Gemüsebeet gesetzt werden. Beim Kauf der Jungpflanzen auf kräftige, gesunde Setzlinge achten

Bärlauch im Garten ansiedeln

Wenn Sie eine schattige Stelle im Garten haben, die nicht zu trocken ist, sollten Sie dort Bärlauch (Allium ursinum ) anpflanzen. Die mit dem Knoblauch, der Zwiebel und dem Porree verwandte Pflanze lässt sich jetzt ernten und zu einer schmackhaften Kräuterbutter verarbeiten.

Wenn im März versäumt wurde, Beerensträucher und Rosen zu pflanzen, dann können Sie das jetzt in der warmen Aprilsonne nachholen, auch für Kiwi, Wein und Himbeere ist jetzt Pflanzzeit.

 

Stroh in Erdbeerpflanzungen

In frühen Lagen kann Anfang bis Mitte April mit dem Stroheinlegen zwischen den Reihen begonnen werden. Dies ist eine wirksame Maßnahme gegen das Verschmutzen der Früchte mit Erde. Dadurch können Fruchtfäulen wie Botrytis deutlich reduziert werden.

Blütenspritzungen bei Monilia-Fruchtfäule an Stein- und Kernobst

Sind genügend Infektionsherde der Monilia-Fruchtfäule (Fruchtmumien am Baum, dürre Triebe) aus dem vergangenem Jahr vorhanden, kommt es bei feuchtem Wetter zu massiven Blüteninfektionen. Vor allem Sauerkirschen sind betroffen. Um ein Ausbreiten der Krankheit zu vermeiden, helfen jetzt nur noch Blütenspritzungen mit einem zugelassenen Spritzmittel.
Gartenteich

  




     Oktober / November 2008
         
      PAMPASGRAS

      Winterschutz für Pampasgras

      Damit das herrliche Pampasgras (Cortaderna sellonana) den Winter gut übersteht, sollte es
      im Winter geschützt werden, denn in rauen Lagen ist es nicht völlig winterhart. Weil schon so manches der
      Gewächse an Winternässe zugrunde gegangen ist, bindet man die Blätter zu einem Schopf zusammen –
      Regenwasser kann dann außen ablaufen. Man kann sie auch zusätzlich noch mit Vlies umwickeln.
      Die Wurzelscheibe bekommt eine dicke Abdeckung aus Falllaub oder Stroh. Sobald im Frühjahr die Frostgefahr
      vorbei ist, wird Laub oder Stroh entfernt, und die Blätter und Wedel werden handhoch über dem Boden
      abgeschnitten.

     Im Frühjahr einen Langzeitdünger in den Boden einarbeiten und während längerer Trockenzeiten im Sommer
     hin- und wieder durchdringend wässern.


     September 2008
    
     FRÜCHTE

    
Buchsbaum: im August und September können Stecklinge abgenommen werden,
     ebenso können Buchshecken noch geschnitten werden.

     Im September beginnt die Pflanzzeit für Stauden des nächsten Jahres.
     Gepflanzt werden nun Madonnenlilien, Pfingstrosen, Kaiserkronen und
     Stauden, die im Frühsommer des kommenden Jahres blühen.

     Sollen die inneren Blätter ausbleichen, müssen die meisten Endiviensorten
     früh genug zusammengebunden werden. Häufeln Sie Bleichsellerie zu diesem
     Zweck mit Erde an und wickeln Sie Gemüseartischocken in schwarze Folie oder
     Wellpappe.

     Sie können jetzt noch aussäen :
     Feldsalat, Winterportulak, Chinakohl, Spinat, Petersilie, Schwarzwurzeln, Frühlingszwiebeln,
     Radieschen, Endivien, Kohlrabi, ab Sept. auch Wintersalat, Winterzwiebeln, Schnittsalat

     Juli    2007


      JULI 2008

      rose

       Rosen

      Rosen dürfen nur bis Juli gedüngt werden. Spätere Düngergaben verhindern ein Ausreifen
       des Holzes, die Pflanzen könnten im Winter Schaden nehmen, weil sie zu weich werden.
       Schneiden Sie verblühte Rosen regelmäßig aus. Der richtige Schnitt sollte unterhalb des ersten
       oder zweiten Blattpaares erfolgen.

       

       Hecken
       Die meisten Hecken werden so geschnitten, daß die Hecke nach dem Schnitt oben schmaler als
       unten ist. Schattenverträgliche wie Buche oder Hainbuche können aber auch kastenförmig
       geschnitten werden. Das Laub von Hainbuche, Buche und Liguster kann gehäckselt oder
       kompostiert werden. Hainbuchenschnitt ist durch das Fehlen von Gerbsäure und Bitterstoffen
       der Pflanze besonders wertvoll alsKompost. Auch als Mulchmaterial ist Hainbuchenschnitt sehr
       geeignet!

       

      Gießen von Kübelpflanzen
      Verwenden Sie zum Gießen möglichst abgestandenes Wasser und gießen Sie bevorzugt morgens,
      damit die Pflanzen schnell wieder abtrocknen können. Besser ist es, nicht zu oft, dafür aber
      durchdringend zu wässern. Nach dem Gießen aber kein Wasser im Untersetzer stehen lassen.


 


      MAI  JUNi  08
       
      lavendel

      Um die halbstrauchig wachsenden Kräuter wie Salbei, Thymian, Lavendel, Ysop und
      Lavendel vor der Vergreisung zu bewahren, können die Pflanzen nach der Frostgefahr
      kräftig zurückgeschnitten werden, aber nicht zu stark in das verholzte Gewebe schneiden.
      Die Kräuter treiben wieder besser aus der Basis und bilden dichte Büsche.

      Verwenden Sie den regelmäßig anfallenden Grasschnitt, um die Gemüsebeete zu mulchen.
      Lassen Sie den Grasschnitt gut antrocknen, niemals frisch verwenden und immer nur eine
      dünne Schicht aufbringen. Dadurch bleibt der Boden locker und feucht. Nur Zwiebeln bevor-
      zugen einen offenen Boden.

     

      APRIL 08

      blume 

     
Neupflanzungen von Sommer- und Herbststauden, sommer- und herbstblühenden
      Ziersträuchern sowie allen laubabwerfenden Gehölzen.
      Gemüse, Salate und Kräuter bei milder Witterung säen und pflanzen.
      Vertrocknete Staudenreste vom Vorjahr kurzschneiden!
      Bei allen Rosen Winterschutz entfernen, abhäufeln, auslichten und einkürzen auf 4-8 Augen,
      erste Düngung, von unten wässern.
      Zur Schädlingsbekämpfung sollte man nur für Bienen ungefährliche Mittel nehmen.



      MÄRZ 08

      krokus

     
Im Frühbeet können Sie jetzt Kresse, Petersilie und Salate säen.
     
     Bei nicht gerfrorenem Boden ist es möglich, im Februar noch Tulpenzwiebeln zu
      stecken, vorausgesetzt, sie wurden trocken und kühl gelagert. Achten Sie darauf,
      das Sie die Zwiebeln beim Pflanzen nicht beschädigen.

      Knoblauch in Staudenbeeten sieht nicht nur schön aus, sondern wirkt sich auch
      günstig gegen bestimmte Schädlinge aus. Und weshalb sollte nicht im Staudenbeet
      etwas Eßbares gedeihen, jetzt ein paar Zehen stecken...


     JANUAR 08

       OBSTBAUM

        Entfernen Sie beim Winterschnitt bei Obstbäumen alle Fruchtmumien. Von
        diesen geht im Frühjahr der Erstbefall mit Sporen des Moniliapilzes aus.
        Auch mit Mehltau infizierte Triebe, zu erkennen an einem weißen Belag,
        können bei dieser Gelegenheit abgeschnitten werden.

        Jetzt im Januar können Sie mit der Anzucht von Zierpflanzen aus Samen
        beginnen. Achten Sie auf unterschiedliche Lichtansprüche der einzelnen Arten.
        Zum Beispiel gehört das Blaukissen zu den Lichtkeimern. Daher darf das Saatgut
        nicht mit Erde, sondern nur mit Folie oder einer Glasscheibe bedeckt werden.

 

     Juli    2007

     ERDBEERPFLANZE
     

    
Nach der Ernte die Erdbeerpflanzen mit dem Rasenmäher oder der Heckenschere
     bodentief abmähen, abschneiden, ohne die Herzblätter zu beschädigen. Dadurch
     treiben die Pflanzen schnell wieder gesundes Laub nach. Krankheitserreger auf
     dem abgemähten Laub zu vernichten, zusammen mit dem unterlegten Stroh verbrennen.

     Säen Sie im Juli zweijährige Sommerblumen, wie Stiefmütterchen und
     Vergissmeinnicht aus. Die Aussaatflächen müssen bis zum Keimen
     beschattet und gleichmäßig feucht gehalten werden. Dann Pikieren und
     die Pflanzen im Spätsommer an ihren gewünschten Standort.

      Johannisbeer- und Stachelbeersträucher, nach der Ernte auslichten.
      Schneiden Sie unbedingt die abgetragenen Ruten aus.


    Juni   2007

     Im Juni stoßen Obstbäume in der Regel einen Teil der entwickelten
     Früchte ab. Bei Apfelbäumen empfiehlt sich nun eine Handausdünnung,
     bei der man pro Fruchtstand nur 1 bis 2 Früchte belässt,ca. 15 bis 20 cm
     auseinander hängend ist optimal.

     Prüfen Sie von Zeit zu Zeit nach, ob bei den Stangenbohnen einige Ranken
     aufgeleitet und befestigt werden müssen. Achten Sie darauf, dass die Bohnen
     entgegen dem Uhrzeigersinn hochranken.

     Hartnäckige Unkräuter z.B. Vogelmiere sollte man rechtzeitig entfernen, bevor
     sie aussamen können. Gelangen die Samen in die Komposterde, sind die Pflanzen
     bald überall im Garten verbreitet.

     Es ist jetzt Zeit, die Weinreben am Haus zu schneiden. Kürzen Sie
     die Triebe bis auf 3 Blattansätze vor den Trauben ein.


     
     ERBEERPFLANZE 
      April 2007

     
Der April ist eine gute Jahreszeit Stauden zu teilen.
      Die meisten Pflanzen vertragen einfaches Zerteilen des Wurzelballens mit dem Spaten.
      Die neu gepflanzten Teile wachsen besser als die Mutterpflanze, denn die Teilung wirkt
      verjüngend.

      Falls Sie im Gemüsegarten Probleme mit Schnecken hat, sollten Sie jetzt beginnen, das
      Gemüse vorzuziehen. Vorgezogene Bohnen und Petersilie sind dem Schneckenfraß viel
      besser gewachsen, als ausgesäte.

      Die im Herbst pikierten Erdbeerpflanzen jetzt noch pflanzen. Der Platz zwischen den Jung-
      pflanzen nutzen, um Radies und Frühmöhren zu säen.

      Vorgetriebenen Kartoffelknollen können ab Anfang des Monats ins Freiland.

 

      März 2007
     
      FORSYTIEN

     
Forsythien werden erst nach der Blüte geschnitten, sonst schneiden Sie ihnen die bereits
      angelegten Blütenknospen weg und wundern sich, warum die Sträucher in diesem Jahr nur
      spärlich blühen!
      Bei sonnigem Wetter das Frühbeet lüften, damit die Pflanzen rechtzeitig abgehärtet werden.
      Rosen frieren von oben nach unten zurück. Daher ist ein Schnitt erst nach strengsten
      Frösten sinnvoll.
      Die Kübelpflanzen sollten einen Frühjahrsschnitt erhalten, falls sie nicht schon im Herbst
      zurückgeschnitten wurden. Trockene oder von Pilzen befallene Triebe werden rausgeschnitten.
      Die früh austreibenden Strauchbeeren sollten in der ersten Märzhälfte geschnitten sein,
      ebenso Sauerkirschen. Äpfel, Birnen und Tafeltrauben können noch den ganzen März über
      geschnitten werden.




     

      Februar 2007
    
       SCHNEEGLÖCKCHEN   

      
Bei frostfreiem Wetter können Sie jetzt noch den pH-Wert des Gartenbodens messen.
       Bringen Sie Gesteinsmehl, Algenkalk oder Gartenkompost aus. Alles leicht einarbeiten 
       Vermeiden Sie Pilzbefall an Gemüse durch "Samenbeizung“. Beugen Sie vor mit Spritzmittel
       Aussaatzeit im Gewächshaus für: Endivie, Saatzwiebeln, Blumenkohl, Kohlrabi, Sommerlauch,
       Paprika, Tomaten
       Aussaatzeit ins Freie für: Spinat, Gartenkresse und Dicke Bohnen
       Pflanzen können Sie unter Glas:  Kopfsalat, Kohlrabi, Rettich

 

      Januar 2007

     
  KARTOFFELN

        
Verwenden Sie Kartoffel-Kochwasser ruhig als Gießwasser für die Zimmerpflanzen.
        Das Wasser ist kalkarm und durch die Kartoffeln mit düngenden Mineralsalzen angereichert.
 
        Wenn Ihre Zimmerpflanzen verlaust sind, können Sie auf einfache Weise ein wirksames
        Spritzmittel herstellen: Lösen Sie 20 g Schmierseife und 10 ml Brennspiritus in 1 l warmem
        Wasser auf und besprühen Sie die Pflanzen damit.

        Ziergräser wie Pennisetum (Pfeifenputzergras) und Miscanthus (Chinaschilf) werden
        erst im Frühjahr (Ende April, Anfang Mai) geschnitten, wenn die Frostgefahr weitestgehend
        vorüber ist. Die alten Halme schützen das Herz der Gräser vor der Auswinterung.
        Die Halme dem winterlichen Garten Struktur und bieten für Vögel und Insekten Nahrung und
        Winterschutz. Wie schön wird der Januarrauhreif auf den trockenen Blättern aussehen!



      Tips im November und Dezember

       MISTEL
      
Haben Sie schon einmal daran gedacht, Misteln im eigenen Garten anzusiedeln? Jetzt ist eine gute
         Gelegenheit dazu. Quetschen Sie die frischen Beeren und kleben Sie sie an die Unterseite von 2- oder
         3-jährigen Trieben. Dazu muss man wissen, um welche Mistel-Unterart es sich handelt: Die Laubholzmistel
         wächst bevorzugt auf Apfel, Pappel, Linde, Robinie, Birke und Eberesche, wogegen die Tannenmistel
         auf Weißtanne spezialisiert ist, die Kiefernmistel auf Kiefer und Lärche.

         Im Winter verbrauchen Zimmerpflanzen, die nicht direkt über der Heizung stehen, weniger Wasser als in der
         hellen Jahreszeit. Achten Sie darauf, dass sich in den Töpfen keine Staunässe bildet, sonst fangen die Wurzeln
         an zu faulen und bieten Springschwänzen eine ideale Lebensgrundlage.

         Himbeeren können von Oktober bis Mitte März gepflanzt werden. Der Pflanzabstand innerhalb der Reihe sollte
         50 cm, der Reihenabstand mindestens 1,50 m betragen. Vor dem Setzen kürzt man die Ruten auf 20 bis 30 cm
         ein, die Wurzeln auf 15 bis 20 cm. Nach dem Pflanzen muss gründlich angegossen und möglichst gemulcht
         werden.

         Bauern- oder Ballhortensien bilden bis zum Ende des Jahres die Blütenknospen für das Folgejahr. Daher dürfen
         Sie, wie alle Frühjahrsblüher erst nach der Blüte geschnitten werden. Dagegen blühen Rispen- und Schnee-
         ballhortensien an den im Frühjahr neu gebildeten Trieben. Sie nehmen einen Rückschnitt im Winter nicht übel.
   

      Tip im Oktober 2006
          
     
      Tips im Herbst

     
Ernten Sie Gemüse, welches für die Lagerung vorgesehen ist, nicht an Regentagen und stellen
      Sie einige Tage vor der Ernte das Wässern ein. Wasserhaltiges Gemüse ist anfällig für Schimmel
      und Fäulnispilze. Wurzelgemüse wird aus diesem Grund vor der Einlagerung auch nicht gewaschen.

      Gemüse und Obst nach Sorten getrennt lagern, da die Haltbarkeit unterschiedlich groß ist.

      Zu warme Lagerung kann bei einigen Gemüsen zu einer Umwandlung von Nitrat in gesundheits-
      schädliches Nitrit führen. Kühle Lagerung bei ausreichender Sauerstoffversorgung fördert dagegen
      den Nitratabbau.

       Werfen Sie Schnittgut von Giftpflanzen wie Goldregen oder Eibe ohne Bedenken auf den Kompost. 
       Die giftigen Inhaltsstoffe werden von den Mikroorganismen zersetzt. Achten Sie darauf, dass der
       Komposthaufen weder zu trocken noch zu feucht ist. Ändern Sie entsprechend den Zustand mit
       Gießen oder Abdecken.


      

      Tip im September 2006

      APFEL
      
      Fruchtfäule wird durch Pilze hervorgerufen, die innerhalb kürzester Zeit das gesamte Gewebe
      durchzieht. Werfen Sie daher angefaultes Obst oder Gemüse auf den Kompost, denn selbst
      großzügiges Ausschneiden verhindert nicht, dass Sie beim Verzehr der restlichen Frucht das
      Pilzgift mit aufnehmen.



      Das ideale Obstlager ist ein kühl-feuchter Raum, in dem es nie wärmer als 7 Grad wird. Die
      Lüftung erfolgt im Idealfall über einen Schacht, damit kalte Außenluft am Boden des Obstlagers
      eintreten kann. Auf keinen Fall Zugluft, weil die eher austrocknet. Ist der Keller nicht feucht genug,
      stellen manche Hobbygärtner ganze Eimer voll Wasser in den Raum.
      Hat man relativ wenige Äpfel, so ist es ideal, wenn man sie vorsichtig nebeneinander auf Holzregale
      legt. Dadurch erdrücken sie sich nicht gegenseitig. Und wenn einer der Äpfel durch Wundparasiten
      befallen ist, steckt er die anderen nicht so schnell an.
      Wer allerdings viel Obst hat, dass er es in Kisten lagern muss, sollte Holzkisten nehmen, die
      einen Luftaustausch ermöglichen. Hermetisch geschlossene Plastikkisten eignen sich also nicht.

      Tip im August 2006
      
      ZUCCHINIZUCCHINIBLÜTE
      

     
Zucchini sollte man rechtzeitig ernten, bevor sie zu groß werden. Große  Früchte besser gegart,
      nicht roh verzehren, da sie einen Stoff enthalten, der Magen- und Darmprobleme verursachen
      kann. Erhitzen macht diesen Inhaltsstoff unschädlich. Junge Früchte lassen sich problemlos auch
      roh verwerten. Die Blüten der Zucchinipflanzen sind essbar!

      Frische Gemüsesetzlinge brauchen bei Trockenheit viel Wasser. Vergeßlichkeit ist das schnelle Ende.
      Werden um die Pflanzen Trichter angehäufelt, hält sich das Wasser länger und gelangt direkt an die
      Wurzeln. Zuckermais, Gurken, Kürbisse, Zucchini, Tomaten, Paprika und Auberginen brauchen sehr
      viel Wasser.

     Kräuter und Gemüse sollte man morgens ernten, dann sind die Pflanzenzellen noch straff gefüllt ,
     somit länger haltbar. Das Potential der Inhaltsstoffen ist am höchsten. Beste Erntezeit ist zwischen
     10:00 und 11:00, wenn der Tau abgetrocknet ist.

      Tip im Juli 2006

      RITTERSPORN

     
Rittersporn blüht nach der Blüte im Juni ein zweites Mal im September,
      wenn Sie die alten Blüten bis zum Boden entfernen.
     Stützen Sie hochwachsende Stauden durch Hochbinden, damit sie von dem oft
      starken Juniregen nicht an den Boden gedrückt werden, so hält die Blütenpracht länger.

     Wenn Orangen- oder Zitronenbäumchen auf der Terrasse Blattaufhellungen
      zeigen, ist dies oft ein Zeichen für Eisenmangel. Hier helfen Spezialdünger
      für Zitrusgewächse, die Eisen in schnell aufnehmbarer Form enthalten.

      Tip Juni 2006

      KOIS
    
     
Kaufen Sie die Fische für Ihren Teich am besten im Juni, dann sind die Temperaturen des
      des Wassers genügend hoch, die Tiere gewöhnen sich rasch an ihre neue Umgebung.
      Die Transportbeutel etwa 1/2 Std. auf das Wasser des Teiches legen zur Temparaturangleichung.


      Tip im April und Mai 2006
          
      ROSE
     
      Richtig düngen - wann ?

     
ROSEN : Vor und beim Pflanzen wird nicht gedüngt.
      Erste Düngergabe frühestens nach dem Abhäufeln. Es genügt dann der Düngervorrat für das erste
      Jahr, z. B. 50 - 100g eines blauen Volldüngers pro qm. Im Spätherbst oder Winter schon für das
      kommende Jahr Phosphor und Kali streuen. Stickstoff wird während des Wachstums gegeben, im
      März und Mai/Juni, je nach Witterung. Spätestens in der 2. Julihälfte nicht mehr düngen, um ein
      gutes Ausreifen zu fördern.
     
      Bäume, Hecken und Stauden: versorgt man im Herbst mit Kompost, und reicht im Frühling noch
      organischen Dünger nach.
      Sommerblumen: Von Juni bis September düngen, bei sonnigem Wetter wöchentlich, bei 
      Regenwetter Dosis halbieren.  

      Rasen: Dreimal im Jahr (Frühling, Sommer und Herbst) am besten mit speziellem Rasendünger
      versorgen.  


      Mängel erkennen:
     
Stickstoffmangel
erkennt man an der Gelbfärbung der Blätter.
      Phosphormangel sieht man an dürftiger Blüten- und Fruchtentwicklung.
      Kaliummangel lässt die Ränder älterer Blätter braun werden.
      Eisenmangel , die jungen Blätter werden gelb, und die Blattadern treten grün hervor.
     

     

       Tip im März 2006

        FRÜHLING

      Der März ist auch der Monat, in dem die letzten Pflanzarbeiten
      durchgeführt werden können. Später als Mitte März gepflanzte
      Gehölze sind meist schon angetrieben und haben daher weniger
      Kraft zum Anwachsen. Deshalb gilt: Je später der Pflanztermin,
      desto besser sollten die Anwachsbedingungen sein. Das heisst :
      kräftiger Rückschnitt der Krone, um diese der relativ kleinen Wur-
      zelkrone anzupassen. Wird das versäumt, kommen die Gehölze im
      Pflanzjahr „nicht aus den Schuhen“ und kümmern. Grundsätzlich
      ist eine Herbstpflanzung immer zu bevorzugen, weil die Bäume
      dann noch eine längere Pause haben vor dem Austreiben und direkt
      neue Saugwurzeln bilden können.

       Tip im Januar 2006

           

      Im Januar kann man mit der Anzucht von Zierpflanzen aus Samen beginnen.
      Achten Sie dabei auf die unterschiedlichen Lichtansprüche der einzelnen Arten.
      So gehört z.B. das Blaukissen zu den Lichtkeimern. Daher darf das Saatgut
      nicht mit Erde, sondern nur mit Folie oder einer Glasscheibe bedeckt werden.
 
     

      Warten Sie mit dem Roden alter, kranker Obstbäume nicht bis zum Frühjahr,
      jetzt haben Sie mehr Zeit dafür. Wenn Sie an die gleiche Stelle wieder einen
      Obstbaum setzen wollen, graben Sie den Wurzelstock gleich in Form des Pflanz-
      loches aus. Wählen Sie auf alle Fälle eine andere Obstart, sonst kann es zu Boden-
      müdigkeit kommen.

 
     Feldsalat kann in der lichtarmen Winterzeit erhöhte Nitratgehalte aufweisen.
     Schneiden Sie daher die Blattrosetten bevorzugt um die Mittagszeit.
     Das Tageslicht baut einen Großteil des Nitrats zu unschädlichen Stoffen ab.

       Tip im Dezember 2005

                     
             ÄPFEL

          Jetzt ist Bratapfelzeit. Die Kerngehäuse einfach mit dem Kerngehäusestecher
        entfernen und das Loch mit Rosinen und gehackten Nüssen auffüllen.
        In Alufolie gewickelt werden die Äpfel in der Glut oder ohne Folie im Gas- oder
        E-Herd gegart. Ein Schuß Rum, Butter, etwas Zimt und Honig vor dem Backen
        geben ein ganz besonderes Aroma.

       Auch ein Apfel - Rezept : Über der Heizung aufgehängte oder auf die Heizung
       gelegte Apfelringe trocknen schnell, verströmen ein angenehmes Aroma und
       befeuchten die Raumluft. Die gesunde Köstlichkeit läßt sich aus in Scheiben ge-
       schnittenen Äpfeln aller Sorten leicht gewinnen. Welche Sorte am besten schmeckt,
       ist persönliche Geschmacksache.


       Tip im November 2005

           Es kehrt langsam Ruhe ein in den Garten.
       Manches sollten wir beachten:
          Kürbisse können noch draußen bleiben. Obwohl die Kürbispflanze
       frostempfindlich ist, machen den Früchten kalte Tage nichts aus.
       Bei mildem Wetter nutzt die Pflanze noch die Herbstsonne für das
       Fruchtwachstum.Die Kürbisse erst im kühlen Keller eingelagern,
       wenn die Pflanze abgestorben ist.


       Tomaten noch an der Pflanze nachreifen lassen. Da die Pflanzen bis
       zum Frost blühen, werden selbst in warmen Jahren nicht alle Früchte
       reif.
Tomaten reifen nach, wenn die Pflanzen gerodet kopfüber
       aufgehängt werden.So können die Stoffe aus den Stengeln noch
       in die Früchte wandern und das Aroma verbessern.

       Die letzten Äpfel, Birnen und Quitten sind geerntet, mit Ausnahme
       vielleicht der ganz späten Lagen.
       Selbst plötzlicher Nachtfrost schadet den Früchten in der Regel nicht,
       denn sie vertragen Minustemperaturen bis -6 Grad C ohne Probleme,
       vorausgesetzt, man erntet sie nicht im gefrorenem Zustand, sondern erst,
       wenn sie wieder aufgetaut sind.

 
       Kalken Sie zu Beginn der Frostperiode die Stämme Ihrer Obstbäume mit
       Hydratweißkalk oder gelöschtem Branntkalk. Diese Maßnahme schützt
       die Stämme vor Frostrissen, verbessert die Baumgesundheit und mindert
       Schädlingsbefall.
       
       Endivienpflanzen sind relativ frostempfindlich. Bedecken Sie die Köpfe
       mit Vlies oder Folie. Bei Gefahr von Temperaturen unter -5 °C sollten
       die Salatpflanzen geerntet und ungeputzt möglichst kühl und feucht gelagert werden.

       Häufeln Sie Rosen rechtzeitig an, um die Pflanzen vor Frost zu schützen.

 

          DAHLIEN

           Tip im Oktober 2005

         

         Warten Sie mit dem Einlagern der Dahlienknollen ab,
         bis der erste Frost Blüten und Blätter vernichtet hat.
         Je später die Knollen aus dem Boden geholt werden,
         desto sicherer überwintern sie. Achten Sie darauf,
         dass die Knollen weder Sonne noch Wind ausgesetzt
         und gut abgetrocknet sind, bevor Sie sie in einem feuchten,
         kühlen Keller (5 °C) einlagern.

        

        

         Alte Rhabarberpflanzen sollten nach 8 Jahren
         geteilt werden . Jetzt ist eine gute Gelegenheit, die Wurzel-
         stöcke auszugraben und nach der Teilung wieder auszupflanzen.

        

         Im Garten Nistkästen für Vögel - jetzt ein günstiger Zeitpunkt,
         um sie zu reinigen. Gleich wieder aufgehängt, wird sie vielleicht
         mancher der hierbleibenden Artgenossen als Winterbehausung nutzen.
 

 

         HERBST KOMMT 

          Tip im September 2005

          Im September beginnt die Staudenpflanzsaison.
       Gepflanzt werden jetzt Pfingstrosen, Lilien,Kaiserkronen und Stauden,
       die im Frühsommer des kommenden Jahres blühen
       Lassen Sie die Samenstände von Wildstauden ruhig stehen. Sie dienen
       Vögeln als Nahrung und tragen zur Ausbreitung der Pflanzen bei.
       Deshalb werden auch Wildhecken jetzt nicht mehr geschnitten.
       Auf abgeerntete Beete kann man Gründüngung gesät werden.
       Damit Sie sich bereits im Frühjahr an ersten Blüten im Garten erfreuen können,
       sollten Sie jetzt Zwiebeln von Tulpen, Narzissen und anderen
       Frühjahrsblühern in den
Boden bringen.
       Die Zwiebeln doppelt so tief legen, wie sie hoch sind.

        Tip im August 2005

 

         STOCKROSE

          Was ist im August im Garten zu tun :

          Nadelgehölze und Hecken:
        jetzt letztmalig zuschneiden
       Beerensträucher:
        nach der Ernte auslichten - Stachelbeeren besonders stark
        (gegen amerikanischen Stachelbeermehltau)
       Sauerkirschen:
        jetzt schneiden - Schattenmorellen unbedingt jährlich
       Rosen, Stauden, Ziergehölze:
        nicht mehr düngen (nur Rosen 20g/m2 Kalimagnesia),
        fördert die Winterhärte
       Tomaten:
        ab Monatsmitte oberste Blüten abschneiden
       Erdbeeren:
        jetzt Neuanlagen
        über drei Jahre alte Pflanzen entfernen
        bereits abgestochene Ausläufer umpflanzen
        ggfs. neue Pflanzen besorgen
       Gemüse:
       noch bis Monatsmitte Kohlrabi, Porree, Kopfsalat pflanzen
       Spinat säen

 

        Tip im Juli 2005

        TEICHROSE

        Algen im Gartenteich

        Zu den normalen biologischen Abläufen in Teichen gehört auch ein gewisses Algenwachstum.
        Auch in der Natur kann man bei einem gesunden Wasser nicht immer bis auf den Grund schauen.
        Nimmt das Algenwachstum jedoch überhand, muss man regulierend eingreifen.

        Bei starker Veralgung sind im Teichwasser in der Regel zu viele Nährstoffe vorhanden.
        Die Nährstoffe können aus Futtermitteln für Fische, aus einem zu nährstoffreichen
        Teichsubstrat oder durch Einschwemmen nährstoffreicher Gartenerde aus der unmittelbaren
        Umgebung stammen. Unter Umständen können auch Fische für eine starke Trübung des
        Teiches verantwortlich sein. Auf der Suche nach Nahrung wühlen insbesondere die Goldfische
        immer wieder Trübteilchen aus dem Bodensatz auf.
        An sonnigen Standorten wird das Algenwachstum zusätzlich verstärkt.

       Eine teilweise Beschattung kann man durch Gehölze erreichen, aber auch durch Schwimmpflanzen
       wie Wasserhyazinthen, Wassersalat, Feenmoos und andere. Geeignet sind auch
       Wasserpflanzen mit Schwimmblättern, zum Beispiel die bekannten Seerosenarten :
       Seekanne, Froschbiss.
       Bilden sich während des Sommers sehr viele Algen, müssen diese abgefischt werden,
       denn auch Algen sterben ab, zersetzen sich und liefern Nährstoffe für weitere Algen.
       Zahlreiche Unterwasser- aber auch Uferpflanzen sind Konkurrenten der Algen um Nährstoffe.
       Werden diese regelmäßig ausgelichtet, werden dem Wasser dabei Nährstoffe entzogen.
       Chemische Algenhemmer (Algizide) sind nur bedingt geeignet, da sie in der Regel den Teich
       nur kurzfristig klären, die Ursachen für das Algenwachstum jedoch nicht dauerhaft beseitigen.

       Um die Nährstoffanreicherung des Teiches gering zu halten, muss er im Herbst oder Frühjahr
       gereinigt werden. Dazu entfernt man alle abgestorbenen Pflanzenteile der Wasserpflanzen
       und auch das in den Teich gewehte Fall-Laub.

       Bei Neupflanzungen im Teich sollte man eine spezielle Wasserpflanzenerde verwenden.
       Die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau hat in Veitshöchheim diese Erden
       getestet und der „frux Wasserpflanzenerde“ eine algenreduzierende Wirkung bescheinigt.
       Durch ihren hohen Tonanteil (35 Prozent) mit entsprechender Pufferfähigkeit sind die im Substrat
       enthaltenen Nährstoffe so gelagert, dass sie zwar den Pflanzen zur Verfügung stehen, aber nicht
       in das Teichwasser ausgespült werden.
       Bei starker Verdunstung sollten nie große Mengen nährstoffreichen Wassers nachgefüllt werden,
       da auch dies das Algenwachstum begünstigt. Besser ist es, häufiger kleine Mengen Wasser nachzufüllen.

      Ist der Teich mit Fischen besetzt, wird man kaum um die Einrichtung eines Teichfilters herumkommen.
      Denn Fische fressen die zahlreichen Kleinstlebewesen – Zooplankton genannt –,
      welche das Wasser klar und sauber halten können, indem sie Schwebalgen verzehren.

      Regelmäßig durchgeführte Wasseranalysen helfen, sich ein Bild über die Wasserqualität zu machen.

      Bei guter chemischer Wasserqualität wachsen die Wasserpflanzen – die Algenkonkurrenten –
      sehr gut und auch Teichfische fühlen sich dann wohl. In vielen Gartencentern und Aquariumsgeschäften
      werden solche Analysen durchgeführt oder bieten entsprechende Teststreifen an.
      Folgende Werte sollten in etwa erreicht werden:
      Der pH-Wert bei 6 bis 7,0;
      Nitrat unter 25 Milligramm pro Liter;
      Wasserhärte im Härtebereich 2 (7 bis 14 deutsche Härtegrade).

        Tip im Juni 2005

        RHABARBERBLATT

        Die großen Rhabarberblätter sind Versammlungsorte für Schnecken.
     Legt man diese Blätter  im Garten aus, so kann man nach einiger Zeit
     tagsüber bequem die Schnecken einsammeln.

       Tip im Mai 2005

        mai

        Kapuzinerkresse der Läuseablenker
      Die Sommerblume sieht nicht nur gut aus,sie lockt auch Läuse wie die
      schwarze Bohnenlaus sowie den Kohlweißling an. Die Kulturpflanzen in der
      Nachbarschaft bleiben verschont.
      Kapuzinerkresse kann man bis Ende Mai aussäen.
      Tomaten vor Krautfäule schützen
      Tomatenstäbe reinigen! An Stäben, an denen im vergangenen Sommer
      Tomaten wuchsen, sitzen jetzt womöglich Sporen der Krautfäule. Diese
      Sporen infizieren die neuen Tomatenpflanzen. Wer die Stäbe wieder verwenden will,
      sollte sie zuvor mit Essigreiniger und heißem Wasser säubern.
      Verwitterte Holzstäbe, an denen Pflanzen mit Krautfäule wuchsen,
      am besten nicht noch einmal benutzen. Seitentriebe ausknipsen!
      Die Triebe sollten in den Blattachseln am Hauptstamm der Tomate laufend
      entfernt werden. Kontrollieren Sie dabei, ob die Blätter braunschwarze Flecken zeigen.
      Sobald es der Fall ist, sind die Pflanzen von der Krautfäule befallen.
      Die Blättergehören in die Mülltonne , nicht auf den Kompost!
     
      Dahlien auspflanzen.
      Tiefe: 10-20 cm, Fäulnis überprüfen.
      Kartoffe gehören jetzt bis zum 20. Mai in die Erde.

      Nach den Eisheiligen
      Tomaten, Gurken, Zucchini, Kürbis sowie Busch- und Stangenbohnen ins Freiland pflanzen.
      Wasserschosse an Obstbäumen ausreißen, nicht abschneiden.
      Kompost gelegentlich begießen.
      Rosenkohl und Grünkohl säen.
      Zwiebeln nicht düngen, auch nicht mit Mist.
      Neuen Rasen jetzt im Mai anlegen.

      Tip im April 2005

        FORSYTIE

      Ziergarten: Hecken & Sträucher zurückschneiden
      Für den Ziergarten gilt, dass April der geeignete Monat ist für das Pflanzen von
      Sträucher, Hecken und Rosen. Polsterstauden und Ziersträucher werden jetzt
      zurückgeschnitten. Wo im Herbst nicht gedüngt wurde, muss jetzt gedüngt werden.
      Der Rasen wird ausgebessert oder neu ausgesät.

      Gemüsegarten:
      Alle Salatsorten sowie Mangold, Rote Rüben, Zuckererbsen, Rettich, Radieschen,
      Lauch und Kohl in allen Variationen können im Freiland gesät werden. Ebenso Knoblauch,
      Steckzwiebeln, Spargel und Kartoffel. Im Frühbeet, Gewächshaus, oder auf der
      Fensterbank können Mitte April Gurken, Zucchini, Kürbisse, Zuckermais und Melonen
      gesät werden. An Kräutern können Sie im Freiland Dill, Salbei, Zitronenmelisse und
      Pfefferminze aussäen, ebenfalls Petersilie und Schnittlauch, Estragon, Majoran und
      Rosmarin. Obstgehölze können Anfang April noch gepflanzt werden.


       Tip im März 2005

        BOBBY JAMESLAWINIA
                    Bobby James                               Lawinia                                  Ilse Kron

                           SYMPATHIENEW DAWN
                                           Sympathie                                   New Dawn
       

         Romantischer Rosengarten!

         Gerade wegen des vielen Schnees freuen wir uns besonders auf die Blüten,
       die uns ja nun doch bald wieder erfreuen. Jetzt im März ist die richtige Zeit,
       an Änderungen im Garten zu arbeiten.
       Wie wäre es mit Kletterrosen, die an Pergolen, Rosenbögen oder einfach an
       der sonnigen Hauswand emporranken. Oder Ramblerrosen, die sich in Bäumen
       verzweigen, dabei aber weder schmarozen noch dem Baum schaden.


       Voraussetzung
für eine reiche Blütenpracht ist die gute Verzweigung der langen
       Rosentriebe, denn die Blüten bilden sich hauptsächlich an den Seitentrieben.
       Deshalb sollten wir die Triebe bogenförmig oder waagerecht an den jeweiligen
       Kletterhilfen befestigen. Weil die Rose naturgemäß nach oben wachsen möchte,
       bildet sie deshalb zusätzlich senkrechte Triebe. Dadurch bewirken wir, neben der
       üppigeren Blütenfülle, dass der untere Bereich der Rose, der sonst leicht verkahlt,
       fülliger bleibt.

       Falls Sie eine Rose - egal ob Busch-, Kletter-, oder sonstige Rose neu pflanzen,
       sollten Sie bedenken, dass ihr künftiges Gedeihen erheblich beim Einpflanzen
       beeinflusst wird: Deshalb heben Sie ein mindestens doppelt so großes Pflanzloch
       als der Wurzelballen aus und vermischen die Pflanzerde mit Mist, Kompost oder
       getrocknetem Rinderdung.
       Bitte vergessen Sie nicht, im späten Frühjahr und im Sommer nachzudüngen.

       Obwohl Rosen bekanntlich Sonne lieben, sollten sie nicht an eine Südwand
       gepflanzt werden, dort bekämen sie zuviel Hitze ab. Außerdem dürfen Rosen
       nicht zu dicht an andere Sträucher gepflanzt werden, da diese den Rosen wichtige
       Nährstoffe und Licht wegnehmen. Befestigte Wege aus Stein oder Asphalt neben
       dem Rosenbeet wirken sich ungünstig auf die Gesundheit der Rosen aus:
       Die von der Sonne erhitzten Flächen ziehen Spinnmilben an, welche auf die
       Pflanzen übergehen.

       Empfehlenswerte Kletterrosen sind:

       >New Dawn< ist wohl eine der bekanntesten Kletterrosen - nicht ohne Grund:
       Sie ist robust, wuchsfreudig, fast dauerblühend, duftet herrlich näch Äpfel und
       lässt sich mit ihren dezent rose - aprikotfarbigen Blüten überall dazugesellen.
       Bei uns gedeiht sie selbst an einer leicht absonnigen Pergola.
       Falls Sie eine schnellwachsende, wunderschön rot und üppig blühende, intensiv
       duftende Rose suchen, empfehlen wir >Sympathie<. Wir haben sie selbst zwischen
       Efeu an einer Mauer wachsen - ein Traum!
       Für einen Rosenbogen ist sie zu gigantisch wachsend, aber in einen Baum
       hinaufwachsend, gibt es unserer Meinung nach keine bessere als >Bobby James<.
       Sie blüht zwar nur einmal, dafür aber sehr lange und überaus reich. Die kleinen
       weissen Blüten duften und der Baum sieht aus, als stünde er in herrlichster
       Blütenpracht.
       Eine etwas unbekanntere Kletterrose ist >Lawinia<. Wir haben sie an einem
       Rosenbogen wachsen und sind begeistert von ihrer Robustheit. Sie blüht öfter
       in einem kräftigen Rosa und duftet dezent. Wir haben ihr schon mehrere
       Verpflanzungen zugemutet, was sie uns nie nachtrug!
        >Ilse Krohn Superior< ist eine weiß blühende Kletterrose mit herrlichem Duft.
       Auch sie blüht öfter und ist eine robuste Sorte.

 

         Tip im Februar

        BLUME IM SCHNEE
      
     Langsam ..................... können wir mit der Gartenarbeit beginnen.
     Vor allem müssen wir jetzt den Boden beobachten: Bei schönem Wetter
     trocknen die Pflanzen leicht aus, weil sie aus dem gefrorenen Boden kein
     Wasser ziehen können.
     Zum Schutz vor der trocknenden Sonne decken wir die Stellen am besten
     mit Reisig ab.
     Sträucher können wir jetzt auch schon zurückschneiden, so können sie kräftig
     austreiben und behalten ihre schöne Form – Ausnahme: Die Frühjahrsblüher! -
     Ist der Boden nicht mehr gefroren, können wir neue Beete anlegen.

     Wir lockern den Boden oberflächlich,
     mengen etwas Kompost dazu und decken das Beet mit etwas Reisig ab.
     Ideal ist auch, jetzt zu pflanzen – Voraussetzung: Kein Frost natürlich!

     Wir können Rosen und alle laubabwerfenden Gehölze pflanzen.
     Im Gewächshaus oder im Keimkasten am Fenster können wir jetzt schon
     die ersten Samen in die Erde bringen: Rosenkohl und Blumenkohl, Gurken,
     Lauch Rüben und Melonen.
     Viel Spaß im langsam beginnenden Gartenjahr!

       

       Tip im Januar

     TANNE IM TOPF    Weihnachtsbäume im Topf

     Weihnachtsbäume mit Ballen sollten nach Möglichkeit noch nicht ausgepflanzt werden.
      Sie mögen einen hellen und frostfreien Platz.
      Halten Sie den Weihnachtsbaum mäßig feucht.
      Die Auspflanzung erfolgt dann im März oder April.                

      

                           


           November
      
       WÜHLMAUS  Wühlmäuse jetzt bekämpfen !

          Wühlmäuse können zu einer großen Plage im Garten werden. Sie halten keine Winterruhe,
          deshalb sind  sie das ganze Jahr über aktiv. Sie sind „Vegetarier“ und ernähren sich von
          Wurzeln und Knollen, aber auch von Grünfutter.

          Die durch Wühlmäuse verursachten Schäden können beträchtlich sein. Da sie bereits im Vorfrühling
          mit der Aufzucht von Jungen beginnen (drei bis vier Würfe mit jeweils zwei bis sieben Jungen pro Jahr!),
          muss man die Tiere im Herbst und Winter bekämpfen. Sie legen ein weitverbreitetes Gangsystem an,
          das flach unter der Erdoberfläche verläuft. Die Wohnhöhlen liegen in 30 bis 50 Zentimeter Tiefe.
          Sie halten ihr Gangsystem sorgfältig verschlossen, was uns bei der Auffindung von bewohnten Gängen hilft.

          Bekämpfung
          Prinzipiell kann man die Wühlmaus auf drei Arten jagen: mit einer Falle, mit Giftködern und mit Gas.
          Für den Hobbygärtner empfiehlt sich die Fallenmethode, da man sofort den Erfolg oder Misserfolg
          sieht und die Handhabung einfacher ist, als beispielsweise bei der Gasmethode.

          Als Fallen werden vom Fachhandel zwei verschiedene Modelle angeboten: das Kastenmodell,
          dass eng vor einen aufgegrabenen Gang gestellt wird und das Drahtmodell, das in einen geöffneten
          Gang geschoben wird. Hier ist meiner Ansicht nach das Kastenmodell einfacher und erfolgreicher in
          seiner Handhabung. Es wird, bestückt mit Mohrrübe oder Sellerie, direkt vor den Gang gestellt.
          Bitte beachten Sie , dass Sie bei der Arbeit Handschuhe tagen, da sie so auf der einen Seite verhindern,
          dass der Köder nach Ihnen riecht und auf der anderen Seite, dass Sie sich bei der getöteten Wühlmaus
          mit einer Krankheit infizieren.

         Übrigens:
          Um zu prüfen, ob der anvisierte Gang zurzeit überhaupt bewohnt ist, sollte man den Erdhügel
          entfernen und den Gang öffnen. Ist er innerhalb einer Stunde wieder verschlossen, können Sie eher mit 
          Jagderfolg rechnen. Insgesamt ist die Jagd nach der Wühlmaus etwas aufwändig, da sich die Tiere nicht
          immer sofort fangen lassen. Hier ist Ihre Geduld gefragt, die sich allerdings spätestens nach einem
          Ernteerfolg auszahlt.

          Befinden sich Wühlmäuse im Garten, sollte man Rosen, Blumenzwiebeln und Gehölze immer in Drahtkörbe
          pflanzen. Dazu legt man in die großzügig ausgehobene Pflanzgrube Kaninchendraht.




       OBSTBÄUME  Pflanzzeit für Obstgehölze

          Ab ca 15. Oktober beginnt die Pflanzzeit für Obstgehölze. Kaufen Sie Obstgehölze
          in einer Baumschule . Diese unterliegen ständiger Kontrolle,so hat man die Gewähr,
          dass die Gehölze bester Qualität sind. Die Pflanzen sollten gesund, virusfrei,
          sortenecht und gut gewachsen sein.
          Lassen Sie sich beraten über die Befruchtung und die dazugehörigen Partnerpflanzen,
          Unterlagen und die Größe der ausgewachsenen Bäume.
          Stellen Sie die gekauften Obstgehölze nach dem Einkauf einen Tag ins Wasser,
          damit sie vor der Pflanzung ausreichend versorgt sind.
          Pflanzloch gut wässern und mit Pflanzerde verbessern.
          Im Herbst kann man Apfel, Birne, Pflaume, Zwetschge, Mirabelle, Walnuss, Haselnuss,
          Kirsche sowie Stachel-, Josta-, Johannis-, Heidel- und Himbeere als Beerenobst pflanzen.
 

          ASTERN  Astern

         Herbst-Astern gibt es nicht nur in vielen verschiedenen Farben,
         sondern auch in diversen Wuchshöhen, so dass man mit ihnen
         ein abwechslungsreiches Spätsommerbeet anlegen kann.
         Kissen-Astern (Aster dumosus), die bereits ab August blühen,
         haben einen kompakten Wuchs mit einer Höhe von 30 bis 40 cm.
         Sie sind für den Beetvordergrund geeignet, während die 90 bis 130 cm
         hohen Raublatt-Astern (Aster novae-angliae) und Glattblatt-Astern
         (A. novi-belgii) mehr in den Hintergrund gehören. Alle Pflanzen lieben
         einen sonnigen Platz und leicht feuchten, nährstoffreichen Boden.
         Die Glattblatt-Astern bekommen leicht Mehltau, wenn sie zu trocken stehen.


         CLEMATIS Clematis - Welke ?

         Plötzlich welkt die Clematis

        Von einem Tag auf den anderen werden die Blätter und Blütenknospen
        der Clematis welk, die ganze Pflanze hängt herunter. Iin den nächsten
        Tagen färben sich Triebe, Blätter und Knospen langsam dunkelbraun.
        Mit Sicherheit ist hier die Clematis-Welke aufgetreten.
        Sie wird von Pilzen verursacht, wobei bis heute nicht völlig geklärt ist,
        um welche Pilze es sich handelt.

        Die Krankheit befällt insbesondere großblütige Sorten (Hybriden), aber es
        wird auch von Fällen berichtet, bei denen kleinblütige Wildarten erkrankten.
        Die Krankheit kann in jedem Wachstumsstadium auftreten, häufig befällt sie
        jedoch die Pflanzen kurz vor dem Aufblühen der Knospen.

        Da man die Krankheit weder mit biologischen noch mit chemischen Mitteln
        bekämpfen kann, bleibt nur der radikale Rückschnitt der gesamten Pflanzen.
        Die abgeschnittenen Pflanzenteile sollten niemals auf den eigenen Kompost
        gegeben werden, weil die Pilzsporen nur bei einer ordnungsgemäßen Heiß-
        kompostierung wirklich unschädlich gemacht werden können. Wenn man Glück
        hat, treiben die Pflanzen nach dem Radikalschnitt gesund wieder aus,
        was jedoch sehr lange dauern kann.

        Sind die Pflanzen sehr stark geschädigt, sollte man sie ganz entfernen.
        Sicherheitshalber sollte man an die Stelle der entfernten Pflanze in den
        nächsten Jahren keine neue Clematis pflanzen, sondern lieber zunächst
        andere Kletterpflanzen auswählen.

        Geeignet sind zahlreiche einjährige Kletterpflanzen für die Sommerbegrünung
        wie etwa Schwarzäugige Susanne (Thunbergia alata), Glockenrebe (Cobaea scandens),
        Feuerbohne (Phaseolus coccineus), Kapuzinerkresse (Tropaeolum),
        Zierkürbis (Cucurbita pepo var. ovifera), Prunkwinde (Ipomoea tricolor)
        auch mehrjährige Kletterpflanzen wie die Pfeifenwinde (Aristolochia macrophylla),
        Geißblatt (Lonicera) und Winterjasmin (Jasminum nudiflorum).

       



                BASILIKUM
                Eigene Basilikumernte


                Basilikum selbst zu ziehen und den ganzen Sommer eine reiche Ernte zu erzielen ist einfach.

                Benötigt werden ein warmer, sonniger Platz und gut gedüngte, durchlässige und feuchte Erde.
                Neben einem sonnigen Beet kommt genauso gut ein Balkonkasten in Frage.
                Zeitsparend gegenüber der Anzucht aus Samen ist es, wenn man die erwähnten Basilikumpflanzen
                aus Supermärkten als Setzlinge verwendet. Vor dem Pflanzen werden zunächst die Triebspitzen
                abgeknipst, so dass lediglich ein bis zwei Knoten je Pflanze übrig bleiben, also zwei bis vier Blätter.
                Der Pflanzabstand beträgt 5 bis 10 Zentimeter. Nach einer Anwachsphase von etwa zwei Wochen
                werden die Pflänzchen – etwas abhängig von der Wetterlage – ausgesprochen rasch erstarken
                und viele Seitentriebe bilden. Bei Trockenheit sollte gegossen werden, damit kein Wachstumsstillstand
                eintritt. Geerntet werden immer die Triebspitzen und nicht die unteren, älteren Blätter.
                Die verhinderte Blüte treibt die Basilikumpflanzen zu immer neuen Höchstleistungenmit reichlich
                Blattwerk an, bis zu den ersten kalten Nächten im Herbst. Häufig mehr als ein Haushalt verbrauchen kann.

               Der Überschuss bleibt tiefgefroren wunderbar frisch und aromatisch und liefert für die Wintermonate
               auch noch die schmackhafte Kräuterbeigabe.

               In den folgenden Jahren sollte eine Anbaupause von zwei bis drei Jahren an der alten
               Stelle eingehalten werden, denn die Herbstkühle kann Pilzkrankheiten bringen
               (zum Beispeil Fusariumwelke), deren Sporen längere Zeit im Boden überdauern.



                Sommerblumen für den Halbschatten

                Sommerblumen (Ein- und Zweijährige, beziehungsweise nicht winterharte Stauden)
                gedeihen in der Regel am besten in sonniger Lage, dort setzen sie die meisten Blüten an.
                Es gibt aber neben den wenigen, die sich im Halbschatten wohler fühlen, auch solche,
                die den Halbschatten tolerieren, wenn auch mit geringerer Blühleistung. Sommerblumen
                eignen sich für Balkonkästen, Schalen, Kübel und Beete. In Gefäßen werden am besten
                mit einem Langzeitdünger versehen, der die Nährstoffe gleichmäßig freisetzt – für Pflanzen
                am verträglichsten. Ansonsten muss vier Wochen nach dem Pflanzen und dann alle drei bis
                sechs Wochen mit einem flüssigen oder löslichen Volldünger speziell für Blühpflanzen gedüngt
                werden. Wegen der Frostgefahr und dem Wärmebedürfnis wird erst ab den Eisheiligen
                (Mitte Mai) ausgepflanzt, aber – später – erst Anfang Juni gesetzte Pflanzen holen den
                Rückstand meist rasch auf.

                Einige Sorten : Fleißiges Lieschen, Fuchsien, Islandmohn (Papaver nudicaule)
                Leberbalsam (Ageratum houstonianum)  , Löwenmäulchen (Anterrhinum majus)
                Männertreu (Lobelia erinus), Margerite (Chrysanthemum parthenium)
                Neu-Guinea-Impatiens , Pantoffelblume (Caceolaria integrifolia)
                Pelargonien (so genannte Geranien), Petunien, Schleifenblumen (Iberis-Arten)
                Tausendschön (Bellis perennis) ,Vergissmeinnicht (Myositis sylvatica)
                Wandelröschen (Lantana-Camara-Hybriden)

                Tulpen & Narzissen
                Geht es Ihnen auch so: Man pflanzt Tulpen – und Narzissenzwiebeln, erfreut sich ein,
                zwei Jahre lang ihrer Blüten, und dann blühen sie von Jahr zu Jahr weniger, sogar
                überhaupt nicht mehr? Wir haben uns umgehört und erfahren, dass es blühwillige und
                eher blühfaule Narzissen- und Tulpensorten gibt. Ein anderer Grund liegt am Standort,
                denn manche Tulpen bevorzugen NUR Sonne, andere vertragen auch Schatten.

                Die blühwilligsten Tulpen-Sorten für sonnige Lagen sind:

                White Triumphator > Ballade > Ballerina > China Pink > Monta Carlo > Shirley

                Schatten vertragen folgende Tulpen:

                Negrita > Peach Blossom >


                Generell als blühfreudiger gelten die Narzissen.

                Sonne brauchen folgende empfehlenswerten Sorten:

                White Lion > Geranium > Golden Harvest > Mount Hood >

                Narzissen für den Schatten sind:

                Tete à Tete > Peeping Tom > Jet Fire > Giant Star >Salome > Ice Fillies 

                Die Tulpen- und Narzissenblätter sollten erst nach dem Verwelken abgeschnitten werden,
                andernfalls gehen der Pflanze wichtige Nährstoffe verloren, die während des Welkens von
                den Blättern in die Zwiebeln wandern. Diese Reservestoffe brauchen die Zwiebelgewächse
                im nächsten Jahr, um Blüten zu entwickeln.

                Die verwelkten Blüten hingegen sollte man sofort abschneiden. Sonst bildet die Pflanze Samen,
                und das schwächt die Zwiebel.

                Gedüngt werden sollte im Herbst, denn zu diesem Zeitpunkt befinden sich die Zwiebeln
                in der Wachstumsphase. Sie müssen Nährstoffe für das kommende Frühjahr aufnehmen
                und speichern.

                Sollte all das nicht so recht zum überreichen Blüherfolg über Jahre hinweg führen –
                dann graben Sie am besten die Zwiebeln im Juni aus, lagern sie dunkel und trocken,
                um sie im September an anderer Stelle im Garten wieder einzusetzen.


                

             Stiefmütterchen  

                Die beliebten Stiefmütterchen können – je nach Witterung – bereits Mitte bis Ende Januar
                ausgesät werden. Sie blühen dann schon im Frühjahr!

                Stiefmütterchen sind wunderbare Gartenpflanzen. Wir haben „wilde“ Stiefmütterchen
                (also die Wald-und-Wiesen „Hundsveilchen“) im Beet – und sie blühen momentan (Januar)
                immer noch!!!
                Vielleicht liegt das am milden Winter, doch sieht man daran,
                wie unkompliziert und genügsam diese Stiefmütterchen sind.
                Sie müssen nicht gedüngt werden, gedeihen in allen Lagen (am besten jedoch im Halbschatten)
                und auch ihr Wasserbedarf ist völlig durchschnittlich. Es gibt sie in so wunderbar
                vielen Farbvarianten, dass man sie überall eingliedern kann. Wir hatten letztes Jahr einen
                Blumenkasten mit hängenden Stiefmütterchen bepflanzt und erfreuten uns bis zum Frost an
                ihrer Blütenpracht.

 

                 ROSENKRANKHEITEN          

             Leicht zu verwechseln sind 2 Rosenkrankheiten, die sich sogar in ihrem Namen sehr ähneln:     

             Der Russtau und der Sternrusstau.      

     Der Russtau tritt meist als Folge von Blattläusen auf. Denn die Pilze, die den
     Russtau verursachen, siedeln sich auf den süßen, klebrigen Ausscheidungen
     dieser saugenden Schädlinge an. Dadurch entsteht ein dunkler,fast schwarzer
     Belag, der so dicht ist, dass das Blatt davon erstickt wird.


     Der Sternrusstau trägt seinen Namen vom Krankheitsbild des befallenen Blattes:
     Runde, schwarzbraune Flecken, die sternförmig auslaufen.
     Betroffen sind die Blattoberseiten. Diese Krankheit wird vom Wetter verursacht:
     Kühle und
 regnerische Sommer mögen auch unsere Rosen nicht.     

     Die Behandlung ohne Gift:
     Als wichtigste Maßnahme, um diese beiden Krankheiten an ihrem raschen
     Ausbreiten zu hindern, sammelt man die abgefallenen Blätter komplett ein und
     entsorgt sie im Restmüll.
     Zur Vorbeugung können Sie Ihre Rosen mit einer Schachtelhalm- Brühe spritzen.
     Das Ausstreuen von Holzasche zwischen den Pflanzen dient zur Desinfektion.
     Im Handel gibt es verschiedene biologische Spritzmittel zur direkten Behandlung
     der Pilzkrankheit.
     Im Gegensatz zur "chemischen Keule"muss die biologische Medizin öfter und
     regelmäßig angewandt werden.
     

     Ein Geheimtip aus Großmutters „Schatzkästchen“ :
     Rosen lieben Teeblätter! Sie sind eben doch Engländer...
     Streuen Sie Ihren Teeabfall – egal ob schwarzer – oder Kräutertee –
     um Ihre Rosenpflanzen!


               

                Praxistip :

                Als wir unsere Tannenzweige aus den Vasen entfernten, bemerkten wir, dass sich ein
                braun-grauer Belag in den Vasen gebildet hatte. Wir dachten uns, dass bestimmt
                mehrere Haushalte dieses Problem haben und deshalb möchten wir Ihnen unseren
                > Geheimtip< gegen Beläge in Vasen, Tee- , Kaffee- , und Thermoskannen verraten:

                Ca. 1 Esslöffel Natronpulver in die Gefäße geben, mit warmem Wasser auffüllen und
                ein paar Stunden einwirken lassen. Nur mit klarem Wasser ausspülen.












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